Berliner Philharmoniker

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Education

4. Familienkonzert – Maximus Musikus – rettet das Ballett

Ensemble Berlin

Hans-Jürgen Schatz

Empfohlen ab 6 Jahren. Bei unseren Familienkonzerten ist die ganze Familie willkommen! Für die ganz kleinen Besucher bieten wir während des Konzerts eine qualifizierte musikpädagogische Betreuung an, die Sie auch noch im Verlauf des Konzerts wahrnehmen können.

Termine

Sa, 23. Feb. 2013 16 Uhr

16:00 | Kammermusiksaal

Programm

Der Schauspieler Hans-Jürgen Schatz als Erzähler und das Ensemble Berlin laden in diesem Familienkonzert zu einer abenteuerlichen Reise mit Maximus Musikus ein. Die kleine Maus Maximus taucht in die Welt der Musik ein und erlebt dort spannende Dinge, beispielsweise muss sie das Ballett retten. Diese wunderbare Geschichte hat sich die Soloflötistin des Isländischen Symphonieorchesters Hallfríður Ólafsdóttir liebevoll ausgedacht und daraus ein bezauberndes Kinderbuch gemacht. Die Illustrationen steuerte Thórarinn Már Baldursson bei. Begleitet von Melodien wie Maurice Ravels Ma mère l'oye wird der Besuch beim Ensemble Berlin in diesem Familienkonzert nicht nur für Maximus Musikus zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Über die Musik

Mit ihrem Education-Programm möchten die Berliner Philharmoniker ihre Arbeit und ihre Musik einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen. Ermöglicht wird diese Initiative von der Deutschen Bank.

Mäuschen spielen

4. Familienkonzert – Maximus Musikus rettet das Ballett von Hallfrídur Ólafsdóttir

Mal ehrlich: Wer würde nicht gerne einmal Mäuschen spielen, sich in einer Manteltasche verstecken und klammheimlich mit den Eltern ins Kino gehen oder mit dem großen Bruder zum Fußballspiel ins Stadion, oder noch besser, mit dem besten Freund nach Hause? Schön und aufregend wäre jeder dieser Ausflüge, aber wir sind nun einmal keine Mäuse, passen deswegen auch nicht in Manteltaschen. Also müssen wir uns damit begnügen, lesend und hörend spannende Mäuseabenteuer mitzuerleben – wie zum Beispiel die von Maximus Musikus.

Maximus Musikus ist eine kleine entzückende Maus mit Kugelbauch und spitzem Näschen. Sein Zuhause hat er in einem Mauseloch im Konzerthaus, und wenn er nicht gerade der Musik, die dort regelmäßig gespielt wird, lauscht, ist er für gewöhnlich auf Entdeckungstour. Aber an diesem Tag ist es draußen doch zu kalt geworden und Maximus befindet sich auf dem Heimweg. Kaum angekommen, stellt er freudig fest, dass wieder Kinder zu Besuch ins Konzerthaus gekommen sind. Fröhliches, helles Lachen schallt durch die Gänge. Merkwürdig nur, dass die Bühne leer ist, obwohl er genau hört, wie sich die Musiker einspielen. Seltsam. Vorsichtig schleicht Maximus bis zur Bühnenkante – und da sieht er sie! Die Musiker sitzen ein Stockwerk tiefer, im Orchestergraben. Kurz darauf tritt eine Dirigentin auf und beginnt mit den Musikern, die Ouvertüre des Balletts Dornröschen von Peter Tschaikowsky zu proben.

Der russische Komponist Peter Tschaikowsky war ein großer Meister, was das Komponieren von sogenannten Handlungsballetten anging. Ein Handlungsballett erzählt eine Geschichte ausschließlich mit den Mitteln des Tanzes, sprich: ohne Wort und Gesang, aber natürlich mit Musik. Tschaikowsky hat drei solcher Ballette komponiert: Schwanensee, Der Nussknacker und Dornröschen; sie stehen bis heute (d. h. seit über 100 Jahren) auf den Spielplänen der Theater in aller Welt und verzaubern mit ihrer wunderschönen Musik und dem meisterhaften klassischen Tanz die Zuschauer.

Das Ballett Dornröschen schrieb Tschaikowsky in den Jahren 1888/1889. Die Geschichte dafür fand er in den Märchenerzählungen des französischen Dichters Charles Perrault. Der berühmte Choreograf Marius Petipa erfand die zur Geschichte und zur Musik passenden Bewegungen und brachte das Ballett dann gemeinsam mit den Tänzern auf die Bühne. Das Tolle daran ist, dass Petipa seine Choreografien ganz genau notiert hat, sodass man jeden einzelnen Schritt nachvollziehen kann. Deshalb können wir alle drei Handlungsballette von Tschaikowsky auch heutzutage in der Choreografie von Petipa bewundern.

Hat Maximus richtig gehört? Die Dirigentin will mit den Musikern erst Dornröschen von Tschaikowsky proben, bevor die Tänzer auftreten? Tänzer im Konzerthaus? Maximus freut sich. Dann kündigt die Dirigentin den Winter von Alexander Glasunow an. Und kaum erklingen die ersten Takte, kommen von allen Seiten Kinder auf die Bühne getanzt, in glitzernde Kostüme gekleidet und mit weißen Lederschläppchen an den Füßen.

Das Ballett Die Jahreszeiten des russischen Komponisten Alexander Glasunow wurde 1900 in Sankt Petersburg uraufgeführt und auch hier war der gefeierte Marius Petipa verantwortlich für die Choreografie. Eine richtige Handlung wird in diesem Ballett allerdings nicht erzählt, vielmehr werden die verschiedenen Stimmungen und Farben der vier Jahreszeiten dargestellt. Nach einer kurzen Einleitung beschreibt Glasunow mit seiner Musik die russische Winterlandschaft in vier Bildern: zuerst eisiger Raureif, dann klirrendes Eis gefolgt von Hagel und schließlich der weiche Schnee.

Maximus staunt. Woher kennen und können die Kinder diese schönen Bewegungen? Neugierig wie er ist, schleicht er nach der Probe in die Garderobe der Kinder, versteckt sich in einer der Taschen und hofft auf diese Weise dahin zu gelangen, wo man das Tanzen erlernt. Versteckt zwischen einem Handtuch, einem Pullover und einem Paar weicher, weißer Schuhe spürt Maximus, wie die Tasche hochgehoben wird; die Reise geht los. Unerwartet schnell ist Maximus am Ziel. Er lugt aus der Tasche und ist überrascht, dass in dem fremden Gebäude überall Tänzer beim Trainieren zu sehen sind. Sie strecken und dehnen sich. Maximus schlüpft aus der Tasche. In einem großen Saal, der an einer Seite eine hohe riesige Spielwand hat, stehen Kinder an einer Holzstange und machen Übungen nach den Anweisungen ihrer Lehrerin. Dann beginnen sie, zu dem Stück Ma Mère l Oye von Maurice Ravel zu tanzen.

Die Komposition Ma Mère l Oye des französischen Komponisten Maurice Ravel basiert auf fünf Märchen aus der Märchensammlung Contes de ma Mère lOye (Märchen meiner Mutter Gans) des bereits erwähnten Dichters Charles Perrault. Was in Deutschland die Brüder Grimm und ihre Hausmärchen sind, ist den Franzosen ihr Charles Perrault. Ursprünglich hatte Ravel Ma Mère lOye für Klavier zu vier Händen verfasst; diese Version wurde 1910 uraufgeführt. Ein Jahr später instrumentierte Ravel die fünf Stücke für Orchester, um sie schließlich – in einer dritten Fassung – als Ballett herauszubringen. Das erste der fünf Klang-Märchen ist Dornröschen; gestaltet ist es als langsamer Tanz, eine feierliche Pavane. Es folgen Der kleine Däumling sowie Laideronette, die Herrscherin der Pagoden. Würdevoll schreitet sie einher zu einem Marsch, dessen Melodie aus fünf Tönen komponiert ist und uns Zuhörer deshalb an chinesische Musik erinnert. Ein Walzer erklingt: Die Schöne und das Biest sind ganz in ein liebevolles Gespräch vertieft. Zum Schluss entführt uns der Komponist mit zauberhaften Klängen in einen Feengarten. Diese märchenhafte Komposition entsprach sehr den Vorlieben Maurice Ravels. Er liebte es, sich in Fantasiewelten zu begeben und unterhielt sich überhaupt viel lieber mit Kindern als mit Erwachsenen. Wenn er nicht komponierte, stöberte er am allerliebsten auf Flohmärkten herum und sammelte mit großer Leidenschaft verschiedenste Spielzeuge.

Maximus kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dann versucht er, genauso hoch zu springen und herumzuwirbeln wie die jungen Tänzer, bis ihm die Puste ausgeht. Also wickelt er doch lieber seinen Schwanz um sich und schaut zu, wie immer neue Tänzer kommen und ihr Können zeigen. So verbringt Maximus den ganzen Tag in der Tanzschule und bemerkt schließlich gar nicht mehr, dass der Unterricht vorbei ist, denn inzwischen ist er in einem vergessenen Tanzschuh eingeschlafen. Umso schöner ist es für ihn, als er am nächsten Morgen mit Tschaikowskys Dornröschenklängen wachgeküsst wird und sich auch gleich wieder von der Musik zum Tanzen anstiften lässt.

Auf einmal piepst eine Stimme neben ihm: »Ist das schön!« Eine winzige Maus steht neben Maximus und fordert ihn zum Tanz auf. Maximus willigt begeistert ein. Als der letzte Ton verklungen ist, verbeugen sich die beiden Mäuse voreinander. Plötzlich wird die Tür aufgerissen, ein starker Windstoß fegt das zarte Mäuschen hinfort. Maximus bringt sich erschrocken in einer Kostümkiste in Sicherheit. Und schwupps, wird die Kiste hochgehoben, verladen und abgesetzt. Auch diesmal dauert die Reise nicht lange. Aber Maximus traut sich erst, aus der Kiste herauszuschauen, als alles still um ihn geworden ist. Dann klettert er heraus und stellt fest, dass er wieder zu Hause gelandet ist. Nur komisch, dass über der Kiste eine große Plane liegt. Maximus ist gerade auf dem Weg zu seinem Mauseloch, um endlich sein Frühstück einzunehmen, als er Kinder sehr besorgt rufen hört: »Wir finden unsere Kiste mit den Kostümen nicht.« Mist, denkt sich Maximus, das ist sicherlich meine Reisekiste, die aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen unter die Plane geraten ist. Auch die Tanzlehrerin macht einen ganz verzweifelten Eindruck, denn in wenigen Minuten soll die Vorstellung beginnen. Jetzt weiß Maximus, dass seine Hilfe gebraucht wird. Auf seinen kleinen Beinchen wetzt er zurück zur Kiste, die neben einer aufgebauten Kulisse steht, die wiederum an einem Seil oben an einer Stange befestigt ist. Nun klettert Maximus an dem Seil hoch und beginnt daran zu nagen. Geschafft! Die Kulisse fällt mit einem Getöse um, die Kinder kommen angerannt und entdecken überglücklich die Kiste. Die Vorstellung ist gerettet! Aber wie soll Maximus nun wieder herunterkommen? Vorsichtig balanciert er an der Stange entlang, an deren Ende ein wenig entfernt ein anderes Seil hängt. Zu diesem Seil muss er irgendwie gelangen – aber es ist so weit weg! Auf einmal hört er weit unter sich seine kleine Mausetänzerin, die aufgeregt ruft: »Ich helfe dir!« Sie schwingt das Seil hin und her, sodass es immer näher kommt. Trotzdem ist es ein Wagnis für Maximus zu springen. Aber haben die kleinen Tänzer in der Ballettschule genau das nicht auch geschafft? Konnten sie nicht auch weit und hoch springen? Maximus nimmt allen Mut zusammen und springt. Puh!! Geglückt. Es gelingt ihm, sich am Seil herunterzulassen, und er landet genau vor den Füßen der Mäusedame, die vor Freude gleich zwei Pirouetten dreht. Dann beginnt die Vorstellung. Endlich! Die beiden Mäuschen huschen Pfote in Pfote in den Zuschauerraum und bestaunen die tanzenden Kinder. Als zum Schluss das große Finale kommt, scheint sich auf der Bühne alles in ein großes loderndes Feuermeer zu verwandeln: die Tänzer bewegen sich hin und her wie züngelnde Flammen.

Das Gedicht Feuer, in dem der Dichter Einar Benediktsson beschreibt, wie Feuer abwechselnd aufflackert und wieder verglimmt, regte die isländische Komponistin Jórunn Vidar 1951 zu ihrer Ballettkomposition an, die übrigens die erste war, die in Island als Ballett auch aufgeführt wurde. Dass Feuer – oder Eldur auf isländisch – heute in Berlin gespielt und getanzt wird, würde Jórunn Vidar wahrscheinlich ganz besonders freuen, denn sie hat vor 75 Jahren hier in der Stadt Klavier und Komposition studiert.

Welch ein Glück, dass Maximus Musikus das Ballett gerettet hat!

Dicke Freunde

Christoph Hartmann ist Oboist der Berliner Philharmoniker, Gründungsmitglied des Ensemble Berlin, Schatzsucher in Bibliotheken und großer Fan von Maximus Musikus. Im letzten Sommer hat er dessen Erfinderin Hallfrídur Ólafsdóttir kennengelernt und sie im November wiedergetroffen, als die Berliner Philharmoniker eine Konzertreise nach Island unternommen haben. Inzwischen sind die beiden dicke Freunde geworden und freuen sich sehr, dass im heutigen Familienkonzert das dritte Abenteuer der musikalischen Maus aufgeführt wird.

Wann sind Sie denn Maximus Musikus erstmals begegnet?

»Meine Kolleginnen aus unserer Education-Abteilung haben mir vor einiger Zeit das Buch gezeigt. Es hat mir sehr gut gefallen und ich hatte sogleich Lust, es in Landsberg bei den »Landsberger Sommermusiken« im letzten Sommer aufzuführen. Ganz besonders schön dabei war, dass die Erfinderin von Maximus Musikus und Soloflötistin des Iceland Symphony Orchestra in Reykjavik, Hallfrídur Ólafsdóttir, dazu kam und mitgespielt hat – wie jetzt auch hier in Berlin. Außerdem bin ich begeistert, wie sehr sich Hallfrídur Ólafsdóttir für ihren Maximus Musikus einsetzt. Sie hat eine sehr feine Art, Kindern Kunst näherzubringen und entwickelt ihre spannenden Geschichten immer weiter. Mein Sohn ist übrigens auch ein großer Maximus-Musikus-Fan.«

Würden Sie gerne auch einmal Mäuschen spielen und so sein wie Maximus Musikus?

»O ja, da fallen mir einige Situationen ein, wo ich gerne Mäuschen wäre. Zum Beispiel bei Musikern, die ich sehr verehre. Denen würde ich gerne heimlich beim Üben zusehen. Zum Beispiel bei dem großen Oboisten und Komponisten Heinz Holliger. Ich meine, besuchen kann ich ihn ja, aber einmal bei ihm sein, ohne dass er weiß, dass ich da bin, und ihm dann zuhören, dass würde mich brennend interessieren.«

Erinnern Sie sich an die ersten Begegnungen mit der Oboe?

»Ich erinnere mich noch gut an die Anfangszeit, das war sehr spannend. Ich war 13 Jahre alt als meine Klavierlehrerin mir eines Tages vorschlug, Oboe zu lernen. Warum nicht, habe ich gedacht, und meine Eltern fanden die Idee auch super. Gemeinsam mit dem Lehrer sind wir dann in ein Geschäft gegangen und haben eine Oboe gekauft. Das war sehr aufregend. Am Anfang haben die Töne noch ganz schön gequietscht, aber dann wurde es immer besser ...«

Welche Musik verbinden Sie am stärksten mit Ihrem Instrument?

»Ach, da gibt es viele Stücke, an die ich denke. Leider haben wir Oboisten nicht ganz so viel Literatur wie die Geiger oder die Pianisten. Aber natürlich gibt es so zentrale Werke wie die Oboenkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss. Was ich aber auch noch wahnsinnig gerne spiele, sind Opernfantasien oder romantische Fantasien, und natürlich auch die märchenhafte Musik, die wir heute hören.«

Christine Mellich

Biographie

Mor Biron hat sich als Jugendlicher am liebsten Karajan-Videos angesehen. Er mag tiefe Töne und hohe Bälle, daher spielt er Fagott und Basketball. Außerdem kocht er gerne – für sich und andere.

Die Tänzerin und Choreografin Rose Calheiros kommt aus Rio de Janeiro in Brasilien. Das ist die wunderschöne Stadt mit dem Zuckerhut. Aber sie lebt schon seit über 20 Jahren in Deutschland, wo es ihr auch sehr gut gefällt – bis auf das Wetter natürlich. Als Tänzerin hat sie schon immer besonders gern mit und für Kinder gearbeitet, weil man mit ihnen am allerbesten Süßigkeiten naschen kann!

Judith Frege ist Choreografin und Tanzpädagogin. Am meisten Spaß macht es ihr, mit Kindern ihrer Schule Tänze und spannende Geschichten zu erfinden. Danach isst sie gern eine große Portion Spaghetti.

Ignacio García spielt Horn undhat acht Geschwister, die alle Musiker sind. Bei einer Aufführung von Verdis Oper La Traviata, die für Hornisten spieltechnisch eigentlich keine Herausforderung bietet, fiel in völliger» Dunkelheit ein Sänger von der Bühne in den Orchestergraben – direkt auf seinen Schoß! Seitdem ist er wahrscheinlich der einzige Hornist, der LaTraviata fürchtet …

Michael Hasel spielt bei den Berliner Philharmonikern Flöte, aber daneben auch Klavier, Orgel und Cembalo. Außerdem dirigiert er auch sehr oft – besonders gern seine Kollegen! Wenn er sich davon erholen muss, tut er das am liebsten auf seinem Boot.

Christoph Hartmann spielt nicht nur Oboe, er hat auch einen Fahrradladen. Die eigene Fahrradmarke, die er entwickelt hat, benannte er natürlich nach dem »Paganini der Oboe«, Antonio Pasculli.

Der Klarinettist Ishay Lantner stammt aus Israelund verbringt seine Zeit am liebsten mit Freunden oder seiner Familie. Er ist begeisterter Koch, spielt gerne Fußball und isst am liebsten – Gummibärchen!

Hallfríður Ólafsdóttir ist Flötistin im Isländischen Symphonieorchester in Reykjavík und unterrichtet außerdem am dortigen Konservatorium. Sie hat großen Spaß daran, alle denkbaren komischen und alten Flöten zu spielen. Solange sie zurückdenken kann, ist sie eine Leseratte und findet, dass symphonische Musik das Tollste auf der ganzen Welt ist.

Hans-Jürgen Schatz ist Schauspieler. Sehr viele Menschen kennen ihn aus dem Fernsehen oder vom Theater. Für den Fall, dass er einmal einer Fee begegnen würde, weiß er seinen Wunsch schon: dass Artur Rubinstein in seinem Wohnzimmer für ihn Chopin spielt!

Bettina Sartorius wollte als Kind eigentlich Klavierspielen lernen. Nachdem sie in einem Konzert den berühmten Geiger Yehudi Menuhin erlebt hatte, stand allerdings fest, dass »ihr« Instrument die Violine werden würde. Wenn sie gerade nicht spielt, liest sie gerne Bücher, besucht Museen und geht ins Kino.

Joaquin RiquelmeGarcía wusste schon mit 12 Jahren, dass er gern Orchestermusiker werden will. Er spielt Viola, weil er ihren dunklen, warmen Klang so liebt. Trotzdem kann über Bratscherwitze natürlich herzlich lachen. In seiner Freizeit interessiert er sich für Sport und Kochen.

Clemens Weigel wohnt in München und ist Cellist im Orchester des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz und im Rodin-Quartett. Außerdem musiziert er ganz besonders gern zusammen mit seinen drei Kindern. Als begeisterter Sportler ist er so oft wie möglich in Laufschuhen, Skistiefeln oder Radlschuhen unterwegs!

Ulrich Wolff lernte ursprünglich Geige, später kam der Kontrabass dazu. In seiner Freizeit erforscht er Notenhandschriften und liest gerne Bücher zur Musikgeschichte. Seine liebste außermusikalische Beschäftigung ist das Wandern in den Bergen.

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